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Die Wurfbewegung ruhig und gleichmäßig ausführen Die Bewegung beginnt am Ellbogen, nicht an der Schulter. Der Unterarm schwingt wie ein Pendel nach vorn, die Hand öffnet sich erst kurz vor dem Ziel. Wer den Dart mit dem Handgelenk nach vorn schnippt, erzeugt unkontrollierte Rotation. Der Arm folgt nach dem Loslassen in Richtung Board, ohne anzuhalten. Ein häufiger Fehler ist das Abbremsen kurz vor dem Wurf, weil der Werfer zu genau zielen will. Besser ist ein flüssiger, gleichmäßiger Rhythmus. Die Bewegung dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde, deshalb sollte sie vorher ohne Dart mehrfach geübt werden, bis sie automatisch abläuft.

Der zweite Wert ist der Abstand zwischen Board und Abwurflinie. Gemessen wird von der Vorderseite des Boards bis zur Kante der Linie, auf der die Füße stehen. Dieser Abstand beträgt 237 Zentimeter. Ein häufiger Fehler ist, von der Wand aus zu messen. Dadurch verschiebt sich die Linie um die Bautiefe des Boards nach hinten, und der Spieler steht effektiv zu weit weg. Die Wurfkante selbst darf nicht betreten werden, aber die Fußspitze darf sie berühren. Eine rutschfeste Markierung auf dem Boden ist sinnvoller als ein Stück Klebeband, das sich schnell ablöst.

imageWarum die Abwurfkante und nicht der Fußboden zählt Die Abwurfkante, auch Oche genannt, ist eine gedachte Linie auf dem Boden. Sie muss nicht zwingend als physische Leiste existieren, aber sie sollte markiert sein, damit der Abstand nicht bei jedem Wurf neu geschätzt wird. Wer eine Holzleiste montiert, sollte darauf achten, dass sie flach aufliegt: Eine erhöhte Kante von wenigen Millimetern kann den Stand und damit den Wurf beeinflussen. Bei Softdart-Automaten sind 2,44 Meter üblich, weil die Dartscheiben dort etwas größer sind. Wer zu Hause ein elektronisches Board aufhängt, muss also zuerst klären, nach welchem System gespielt wird, und dann die passende Distanz wählen.

Wer Raucher ist oder in einem feuchten Keller spielt, sollte auf Schimmel und Rost achten. Metallspitzen rosten, wenn sie längere Zeit in feuchten Surrounds stecken. Trocknen Sie das Material nach dem Spielen, oder wählen Sie Kunststoffspitzen mit einem weichen Board. Prüfen Sie das Surround einmal im Monat auf Risse und lockere Schrauben. Ein beschädigtes Surround schützt nicht mehr zuverlässig. Tauschen Sie es aus, bevor die Wand Schaden nimmt.

Warum der Checkout-Bereich in 301 enger wird In 501 gehört der Bereich zwischen 170 und 100 zum normalen Finish-Repertoire. In 301 wird dieser Bereich deutlich seltener erreicht, weil nach zwei Aufnahmen bereits unter 100 Punkte übrig sind. Das klingt einfacher, ist es aber nicht: Bei 301 landen mehr Spieler in Restzahlen zwischen 40 und 60, wo ein einziger Fehlwurf auf ein Doppel oft in eine Bogey-Zahl führt. Bogey-Zahlen wie 169, 168, 166, 165, 163, 162 und 159 lassen sich nicht mit drei Darts finishen. In 301 passiert das schneller, weil der Puffer fehlt.

Ein Dartboard ohne Schutz an der Wand ist ein garantierter Schaden. Selbst geübte Spieler treffen nicht immer das Board, und die Darts hinterlassen schnell tiefe Kerben in Putz, Tapete oder Holz. Bevor Sie also das erste Board aufhängen, sollten Sie den Bereich dahinter und daneben absichern. Die einfachste Lösung ist ein sogenanntes Surround: ein ringförmiger Aufsatz, der das Board umschließt und verirrte Darts abfängt. Er wird direkt auf die Wand oder auf eine dahinterliegende Platte montiert und deckt den kritischen Radius von etwa 30 bis 40 Zentimetern um das Board ab.

Zielen heißt nicht, den Dart anzustarren. Der Blick fixiert den Punkt, den man treffen will, und bleibt dort, auch während der Bewegung. Wer auf den Dart schaut, trifft nicht. Die Konzentration liegt auf dem Ziel, die Hand folgt. Beim Loslassen sollte der Arm nicht seitlich ausweichen, sondern gerade nach vorn zeigen. Ein leichtes Nachführen der Hand in Richtung Board stabilisiert den Wurf. Kopf und Oberkörper bleiben ruhig, nur der Arm arbeitet.

Der Abstand beim Wurf ist kein starres Maß, sondern eine bewegliche Größe, die sich mit dem Wurfstil ändert. Wer beim Fußball, Handball oder Basketball den gleichen Rhythmus für alle Würfe verwendet, produziert Streuung. Der erste Schritt zur Korrektur ist deshalb nicht das Zielen, sondern das Erkennen, welcher Stil welchen Abstand braucht. Ein Schlagwurf verlangt eine andere Distanz zum Körper als ein Sprungwurf, ein Überkopfwurf eine andere als ein seitlicher Wurf. Wer das ignoriert, korrigiert später nur Symptome.

Die Dartscheibe hängt, das Board sieht gut aus, und trotzdem fliegen die Pfeile ständig daneben. In den meisten Fällen liegt das nicht am Wurf, sondern an falschen Maßen. Höhe und Abstand sind genormt, und zwar aus gutem Grund: Nur so bleibt der Wurf wiederholbar, und nur so lassen sich Ergebnisse zwischen verschiedenen Boards vergleichen. Wer zu Hause spielt, sollte diese Werte exakt einhalten, sonst trainiert er unbemerkt eine verzerrte Technik.

301 und 501 unterscheiden sich nicht in den Grundregeln des Darts, sondern im Startpunkt und dadurch im Tempo, in der Taktik und in der Fehlertoleranz. Beide Varianten werden auf dasselbe Board gespielt, mit drei Darts pro Aufnahme, und beide verlangen einen Doppel-Treffer zum Beenden. Wer 301 spielt, startet näher am Ziel, hat aber pro Runde weniger Punkte zur Verfügung, um Fehler auszugleichen. Genau dieser Unterschied entscheidet darüber, ob ein Leg nach sechs oder nach fünfzehn Aufnahmen endet.
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