Ein typischer Fehler ist das Verlegen ohne Dehnungsfuge. Kork arbeitet bei Temperaturschwankungen, auch wenn die Bewegung gering ist. An Wandanschlüssen, Ecken und um Rohre herum sollte man einen Spalt von etwa fünf Millimetern lassen und diesen später mit einer flexiblen Acryl- oder Korkfuge schließen. Wer die Platten direkt aneinanderpresst, riskiert wellige Kanten. Ebenso problematisch ist das Überstreichen mit normaler Wandfarbe: Sie dichtet die Oberfläche ab und nimmt dem Kork seine schalldämmende Wirkung. Besser sind offenporige Lasuren oder gar keine Behandlung, wenn die natürliche Optik gewünscht ist.
Bei der Aufhängung zählt die Tragfähigkeit, nicht die Optik. Zwei Aufhängepunkte pro Rahmen verhindern das Kippen, ein einzelner Nagel in der Mitte lässt jedes schwere Bild nach Jahren schief hängen. Bei Gipskartonwänden gehören geeignete Dübel in den Untergrund, nicht in die Farbschicht. Prüfen Sie nach dem Bohren mit der Wasserwaage, ob beide Haken auf gleicher Höhe sitzen, und drehen Sie die Haken so, dass die Aufhängeseile nicht seitlich abrutschen.
Zuerst wird die Raumlänge ohne Fugen ausgemessen, dann die letzte Reihe geplant. Wer mit einer schmalen Restreihe an der Wand beginnt, spart sich später schmale Streifen an der sichtbaren Seite. Die erste Reihe liegt mit der Nut zur Wand, die Abstandshalter halten die Fuge offen. Jede weitere Reihe wird im Winkel von etwa dreißig Grad eingeschoben und dann flach abgelegt, bis die Kante hörbar einrastet. Ein Klopfklotz darf nur auf der Stirnseite verwendet werden, niemals direkt mit dem Hammer auf die Deckschicht. Ein Zugeisen hilft, das letzte Brett in einer Reihe heranzuziehen, ohne die Klickverbindung zu beschädigen.
Bei den Kosten lohnt ein differenzierter Blick. Lackieren verursacht Ausgaben für Grundierung, Lack, Schleifmittel, Abdeckmaterial und Werkzeug. Wer lackieren lässt, zahlt zusätzlich Arbeitszeit. Folieren wirkt auf den ersten Blick günstiger, weil keine Trocknungszeiten anfallen und der Auftrag schneller geht. Allerdings sind hochwertige Folien nicht billig, und bei großen Türflächen oder vielen Türen summiert sich der Materialbedarf. Ein weiterer Kostenfaktor: Beim Folieren bleibt oft Restmaterial übrig, das nicht wiederverwendet werden kann.
Höhe, Tiefe und Korpusmaße festlegen Für die Höhe gilt eine einfache Regel: Oberkante Lowboard plus Gerätehöhe plus Sichtabstand ergibt die Augenlinie im Sitzen. Wer im Sitzen auf den Bildschirm schaut, sollte die Oberkante des Möbels so wählen, dass die Gerätemitte knapp unterhalb der eigenen Augenhöhe liegt. Übliche Korpushöhen bewegen sich zwischen 30 und 45 Zentimetern. Bei der Tiefe sind 40 Zentimeter ein brauchbarer Ausgangswert, denn dahinter verschwinden Kabel und Steckdosenleisten. Bei geschlossenen Türen kommt die Frontstärke hinzu, bei Schubladen der Auszug.
Zunächst der Zustand des Untergrunds. Lackieren setzt eine saubere, fettfreie und gut haftende Oberfläche voraus. Alte Lackschichten müssen angeschliffen, lose Partikel entfernt und Beschädigungen gespachtelt werden. Folieren dagegen verzeiht kleine Unebenheiten nur begrenzt: Staub, Kratzer oder alte Farbreste zeichnen sich unter der Folie ab. Wer eine stark profilierte Kassettentür folieren will, stößt schnell an Grenzen, weil sich die Folie in Ecken und Kanten nur schwer blasenfrei anlegen lässt.
Kellerluft fühlt sich oft trockener an, als sie ist. Ein einfaches Hygrometer zeigt relative Luftfeuchte und Temperatur. Liegen die Werte dauerhaft über 65 Prozent, ist ein offenes Metallregal die falsche Wahl; es rostet von unten nach oben. Besser sind Regale mit Kunststoffböden oder pulverbeschichtete Stahlträger. Stellen Sie das Regal nie direkt an die Außenwand. Lassen Sie fünf bis zehn Zentimeter Abstand, damit Luft zirkulieren kann. Steht das Regal auf dem Boden, setzen Sie es auf Füße oder einen Sockel aus Kunststoff. Direkter Bodenkontakt zieht kapillare Feuchtigkeit in Holz und Pappe.
Ein oft unterschätzter Punkt: die Rückbaubarkeit. Folie lässt sich mit Hitze wieder abziehen, Lack nur mit chemischer Abbeize oder Schleifarbeit entfernen. Wer in einer Mietwohnung wohnt und die Tür später wieder in den Originalzustand bringen muss, fährt mit Folie oft stressfreier. Umgekehrt gilt: Eine lackierte Tür wirkt bei guter Ausführung hochwertiger und lässt sich farblich exakt anpassen. Am Ende entscheidet der konkrete Zustand der Tür, die gewünschte Optik und die Frage, wie viel Zeit und Geduld für die Vorbereitung zur Verfügung stehen.
Vorbereitung entscheidet über das Ergebnis Beim Lackieren ist die Vorbereitung aufwendiger als der eigentliche Anstrich. Türen ausbauen, Beschläge und Dichtungen abkleben oder entfernen, dann grundieren und je nach Lack zwei bis drei Schichten auftragen. Zwischen den Schichten muss der Lack vollständig durchtrocknen, sonst bilden sich Risse oder der Lack haftet nicht. Beim Folieren ist die Tür ebenfalls auszubauen, damit die Folie um die Kanten gezogen werden kann. Die Folie wird mit einem Rakel angedrückt, Luftblasen müssen sofort herausgestrichen werden. Ein häufiger Fehler: zu wenig Reinigung vor dem Aufkleben. Fettreste führen dazu, dass sich die Folie nach Wochen wieder löst.